Eines der Opfer der Hexenjagd von Türkei regierung gegen Gulen-Bewegung

Aysal Aytaç:

Mein Name ist Aysal Aytaç und ich bin Lehrer.

Meine Karriere begann in der Hakkari Gesamtschule und setzte sich in verschiedenen Provinzen fort. Ich hatte das Privileg in der Erziehungsdirektion in Izmir, im zuständigen Referat für die Sekundarstufte im Bildungsministerium und in der Generaldirekton für Auslandsbildungswesen zu arbeiten. In meinen 43 Arbeitsjahren verbrachte ich 38 Jahre in leitenden Positionen in türkischen Bildungsinstitutionen im ganzen Land.

Ich bin 83 Jahre alt, hatte nie jegliche Nähe zu Gewalt oder gar Waffen, wurde aber aufgrund meiner Sympathien zur Gülen Bewegung zu einer Terroristin, auch mein 15-jähriger Enkel wurde zu einem erklärt. Ich bin keine Terroristin, musste jedoch aufgrund dieser Anschuldigung mein geliebtes Heimatland verlassen.

Ich hatte die Gelegenheit in mehr als 80 Ländern dieser Welt Sympathisanten dieser Bewegung kennenzulernen. Ich habe mit Ihnen gearbeitet und zusammen Bildungsprojekte geplant und kann ihnen sagen, dass diese Bewegung keine Terroristen beheimatet oder gar duldet.

Ich musste mein Land aufgrund von falschen Anschuldigungen in einem so fortgeschritten Alter verlassen. Zwar geht es mir gut, es schmerzt jedoch zu sehen wie gute Menschen zu unrecht behandelt werden. Ich trage die Hoffnung in mir, dass eines Tages die Drahtzieher dieser Unterdrückung zur Rechenschaft gezogen werden. Ich danke Ihnen, dass sie mir zugehört haben und wünsche ihnen ein gutes Schaffen.